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WhatsApp-Interoperabilität: Was sie wirklich für App-übergreifende Chats bedeutet

WhatsApp interoperabel Es ist die neue Ära der Instant-Messaging-Dienste in Europa. Dank interoperablem WhatsApp können Nutzer – zumindest theoretisch – auch mit anderen Apps wie Apple Messages oder Telegram kommunizieren, ohne die Plattform wechseln zu müssen. Doch wie funktioniert diese Interoperabilität in der Praxis, und welche konkreten Einschränkungen gibt es?

Mit dem Digital Markets Act, der 2023 vollständig in Kraft trat, hat die Europäische Union die Interoperabilität der wichtigsten Messengerdienste vorgeschrieben. Konkret bedeutet dies, dass WhatsApp-Nutzer Nachrichten an Nutzer anderer Chat-Apps senden können und umgekehrt – analog zum E-Mail-Modell, bei dem die Kommunikation zwischen Gmail und Outlook problemlos möglich ist.

WhatsApp hat in den letzten Tagen damit begonnen, sogenannte “Drittanbieter-Chats” zu integrieren. Damit sind Unterhaltungen mit Nutzern anderer Messengerdienste gemeint. Das interoperable System von WhatsApp ist intuitiv bedienbar, die Tests beschränken sich derzeit jedoch auf eine einzige, wenig bekannte Drittanbieter-App: Birdychat. Der Funktionsumfang ist noch begrenzt, stellt aber einen Durchbruch in der digitalen Kommunikation dar.

WhatsApp-Interoperabilität: So funktionieren Chats von Drittanbietern

Um zu machen WhatsApp interoperabel, Meta hat in der App einen Bereich für “Chats mit Drittanbietern” eingeführt. Mit dieser Funktion können Sie Nachrichten, Fotos, Videos, Sprachnachrichten und Dokumente an Nutzer senden und empfangen, die nicht direkt WhatsApp, sondern eine andere unterstützte Plattform verwenden. Nutzer können wählen, ob diese Chats zusammen mit den regulären WhatsApp-Konversationen angezeigt oder in einem separaten Bereich verwaltet werden sollen.

Technisch gesehen werden Chats mit Drittanbietern getrennt von herkömmlichen Konversationen verwaltet. Nutzer können diese Funktion jederzeit aktivieren oder deaktivieren und so die Kontrolle darüber behalten, welche externen Apps mit ihrem Konto kommunizieren dürfen. Dies ist ein entscheidender Schritt für Datenschutz und Sicherheit, da die Öffnung für andere Plattformen die Angriffsfläche potenziell vergrößert.

Im Moment liegt jedoch die eigentliche Grenze des Systems WhatsApp interoperabel Die Verfügbarkeit von Integrationen ist von entscheidender Bedeutung. Die einzige unterstützte Drittanbieter-App ist Birdychat, ein Dienst, der der breiten Öffentlichkeit nahezu unbekannt ist. Weitaus populärere Apps wie Apple Messages oder Telegram werden voraussichtlich im Laufe der Zeit folgen, ein offizielles Datum für diese Integrationen gibt es jedoch noch nicht. Die aktuelle Situation gleicht daher eher einer Testphase als einer umfassenden Revolution.

Aktuelle Einschränkungen der Interoperabilität zwischen WhatsApp und anderen Apps

Der Modus WhatsApp interoperabel WhatsApp weist derzeit aus Nutzersicht einige erhebliche Einschränkungen auf. Erstens sind Chats mit Drittanbietern nicht auf Tablets, im Web oder auf Computern verfügbar, sondern nur auf Smartphones (Android und iOS). Dies schränkt die Interoperabilität für Nutzer ein, die häufig am Desktop arbeiten oder die Webversion von WhatsApp zur Gesprächsverwaltung verwenden.

Ein weiterer wichtiger Aspekt betrifft Daten, die in Chats mit Nutzern außerhalb von WhatsApp ausgetauscht werden. In diesen Gesprächen ist für den Gesprächspartner lediglich die Telefonnummer sichtbar; Name und Profilbild werden nicht geteilt. Dies verringert zwar das Risiko der Offenlegung persönlicher Daten, erschwert aber die Identifizierung des Absenders, insbesondere im geschäftlichen oder beruflichen Kontext.

Die Verwaltung von Chats über Drittanbieter kann die Nutzererfahrung beeinträchtigen. Ob diese Unterhaltungen von herkömmlichen Chats getrennt werden sollen, muss jeder Nutzer selbst entscheiden. Solange die Interoperabilität jedoch auf wenige Dienste wie Birdychat beschränkt ist, bleibt ihr praktischer Nutzen begrenzt. Eine echte Transformation wird erst dann eintreten, wenn die großen Messaging-Apps die von der EU geforderten Standards vollständig akzeptieren und implementieren.

So aktivieren Sie die WhatsApp-Interoperabilität und Chats mit anderen Apps

Um die Funktion zu aktivieren WhatsApp interoperabel, Sie müssen die App-Einstellungen aufrufen. Der aktuelle Pfad beinhaltet die Eingabe von Einstellungen > Konto > Chat mit Drittanbietern Wählen Sie die Option “Aktivieren” und folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm. Ein Einführungsbildschirm erklärt die Funktion kurz, und durch Drücken von “Weiter” kann der Benutzer auswählen, welche Drittanbieteranwendungen kompatibel gemacht werden sollen.

Heute steht nur noch eine App zur Verfügung: Birdychat. Nach der Auswahl kann der Nutzer entscheiden, ob interoperable Unterhaltungen in der Hauptchatliste, zusammen mit den anderen Chats, oder in einem separaten Bereich namens “Chats von Drittanbietern” angezeigt werden sollen. Diese Einstellung lässt sich jederzeit ändern, ebenso wie die Funktion in den Einstellungen komplett deaktiviert werden kann.

Die Logik des Systems WhatsApp interoperabel Es ist darauf ausgelegt, Nutzern maximale Kontrolle zu geben. Sobald in Zukunft beliebtere Apps wie Apple Messages oder Telegram verfügbar sind, kann jeder – ob Privatperson oder Unternehmen – selbst entscheiden, über welche Plattformen er kommunizieren möchte und so sein eigenes offenes und dennoch überschaubares Messaging-Ökosystem schaffen. Letztendlich könnte dies Instant Messaging dem offenen und interoperablen Modell, das wir heute von E-Mails kennen, näherbringen.

WhatsApp-Interoperabilität: So funktionieren Chats zwischen Apps

Wie man Nutzern anderer Messaging-Apps Nachrichten sendet

Sobald die Funktion aktiviert ist WhatsApp interoperabel Sobald Sie die gewünschten Drittanbieter-Apps ausgewählt haben, ist das Senden einer neuen Nachricht ganz einfach. Tippen Sie auf dem WhatsApp-Startbildschirm unten rechts auf das Chat-Symbol – das mit dem grünen Hintergrund und dem “+”-Symbol in der Mitte. Wählen Sie im nächsten Bildschirm “Neuer Chat” und anschließend die Option “Neuer Drittanbieter-Chat”.

An dieser Stelle muss der Nutzer die gewünschte Messenger-App eines Drittanbieters auswählen, beispielsweise Birdychat. Um den Empfänger zu finden, reicht eine Telefonnummer allein nicht aus: WhatsApp benötigt möglicherweise eine E-Mail-Adresse, einen Benutzernamen oder eine Telefonnummer, die der Zielnutzer bei der Drittanbieter-App registriert hat. Jede unterstützte Plattform kann daher je nach ihrer Kontoverwaltung unterschiedliche Kennungen erfordern.

Es ist wichtig zu betonen, dass dies der Fall ist, weil die Funktion WhatsApp interoperabel Damit dies funktioniert, muss auch der andere Nutzer den Interoperabilitätsmodus in seiner Messaging-App aktiviert haben. Andernfalls zeigt WhatsApp die Fehlermeldung “Dieser Nutzer wurde nicht gefunden” an. Daher erfordert die Nutzung von Chats über Drittanbieter in dieser Anfangsphase ein gewisses Maß an Kenntnis und Konfiguration auf beiden Seiten.

WhatsApp-Interoperabilität: Auswirkungen auf Marketing und Geschäft

Evolution hin zu einem Ökosystem WhatsApp interoperabel Dies hat potenziell weitreichende Folgen für digitales Marketing und Unternehmenskommunikation. Wenn Interoperabilität in allen gängigen Anwendungen vollständig implementiert ist, können Unternehmen ihre Kunden über deren bevorzugten Kanal erreichen, ohne sie zur Installation einer bestimmten Plattform zu zwingen. Dadurch könnten Hürden im Kundengewinnungsprozess abgebaut und das Kundenerlebnis deutlich verbessert werden.

Aus Kundensicht rückt ein interoperables Messaging-Modell Chat-Kanäle dem Konzept einer zentralen Anlaufstelle für die Marke näher. Kunden können über Telegram, Apple Messages oder andere kompatible Apps kommunizieren, während das Unternehmen alle Konversationen über eine einzige, auf WhatsApp basierende Oberfläche oder eine Automatisierungsplattform verwaltet. Dies eröffnet neue Möglichkeiten für die Integration mit CRM, Marketing-Automatisierung und Omnichannel-Support-Workflows.

Im Kontext von Marketingautomatisierung, Die Aussicht auf ein interoperables WhatsApp ermöglicht die Gestaltung nahtloser und personalisierter Kundenerlebnisse, in denen der Kanal keine Einschränkung mehr darstellt, sondern eine dynamische Variable ist. Unternehmen können ihre Investitionen auf Inhalte, Segmentierung und künstliche Intelligenz für das Gesprächsmanagement konzentrieren, da sie wissen, dass die Nachricht den Kunden erreicht, selbst wenn dieser eine andere Messaging-App verwendet.

Um mehr über den europäischen Rechtsrahmen des Digital Markets Act und das Thema digitaler Wettbewerb zu erfahren, empfiehlt es sich, die offiziellen Ressourcen der EU zu konsultieren. Europäische Kommission. Einen allgemeinen Überblick über Instant-Messaging-Dienste bietet auch ein eigener Eintrag auf Wikipedia, nützlich, um den laufenden Wandel in einen Kontext zu setzen.

Wie SendApp bei der Interoperabilität von WhatsApp helfen kann

In einem Szenario, in dem WhatsApp interoperabel Da WhatsApp sich zum Branchenstandard entwickelt, gewinnen Automatisierungsplattformen wie SendApp für Unternehmen an strategischer Bedeutung. Die Möglichkeit, Arbeitsabläufe, Automatisierungen und Reaktionsteams zu zentralisieren, ist entscheidend, um Interoperabilität von einer technischen Einschränkung in einen echten Wettbewerbsvorteil zu verwandeln. SendApp wurde speziell entwickelt, um Unternehmen bei der Strukturierung, Skalierung und Messung ihrer Kommunikation auf WhatsApp Business zu unterstützen.

Für Unternehmen, die WhatsApp als offiziellen Kanal nutzen möchten, SendApp Official bietet Zugang zu Offizielle WhatsApp Business APIs, Sie sind unerlässlich für hohe Datenmengen, die Integration mit CRM- und Managementsystemen sowie die Orchestrierung fortschrittlicher Automatisierung. In einer zukünftigen interoperablen Umgebung werden offizielle APIs die zentrale Schnittstelle für die Verwaltung von Kommunikationen zwischen verschiedenen Ökosystemen auf konforme und skalierbare Weise bilden.

Für das operative Management von Gesprächen, insbesondere in Vertriebs- und Supportteams, SendApp Agent Es ermöglicht die Verteilung von Chats auf mehrere Mitarbeiter, die Leistungsüberwachung und die Sicherstellung schneller Reaktionszeiten. In einer Welt WhatsApp interoperabel, Das Volumen der eingehenden Nachrichten könnte erheblich ansteigen: Der Einsatz eines Multiagentensystems ist daher unerlässlich, um eine hohe Servicequalität aufrechtzuerhalten.

Schließlich, um Automatisierungen, Kampagnen und Integrationen in der Cloud zu orchestrieren, SendApp Cloud Es bietet eine zentrale Umgebung für die Verwaltung von Vorlagen, automatisierten Workflows, Segmentierung und Reporting. Diese Infrastruktur bildet die Grundlage für die Entwicklung von Omnichannel-Erlebnissen, bei denen interoperables WhatsApp mit anderen digitalen Marketing-Tools, CRMs und dialogorientierten KI-Systemen integriert wird.

Unternehmen, die sich auf die sich wandelnde Messaging-Landschaft vorbereiten möchten, können jetzt mit SendApp ihre WhatsApp Business-Präsenz aufbauen und Automatisierung, Segmentierung und erweiterten Kundenservice testen. Fordern Sie direkt auf der offiziellen Website eine persönliche Beratung an und nutzen Sie eine kostenlose Testversion der SendApp-Dienste. sendapp.live, um für die volle Reife des Ökosystems bereit zu sein WhatsApp interoperabel.

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